Der Harz als Trainingsgebiet für höhere Träume Teil 2

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Der Harz als Trainingsgebiet für höher Träume ...

Wir sind im 2. Teil meiner Erzählungen und ihr werdet sehen das der Harz, als Trainingsgebiet für mein Ziel die Zugspitze zu erreichen, sehr gut geeignet ist. Ein weiterer Fernwanderweg wird ab jetzt mit eingebaut und ist mittlerweile ein Hauptteil der Trainingseinheiten.

Der "Harzer Grenzweg" wird zur Trainingseinheit

HermannsklippeSeit wenigen Wochen ist die eigentliche Trainingsstrecke etwas abgeändert und noch extremer geworden. Während meines Trainings fiel mir des Öfteren der „Harzer Grenzweg“ ins Auge und so werde ich diesen Fernwanderweg ebenfalls, im Zusammenhang als Training für die Zugspitze ablaufen. Ach… da gibt es dieses Jahr noch eine Wandernadel. Fällt mir gerade so ein ;)  Cool. "Training im Eckertal" nannte ich die neue Strecke und verlief vom Jungbornplatz über den Grenzweg zum Brocken hoch. Von da aus verlief der Weg ganz normal nach Bad Harzburg. Die Zweite Abwandlung ging ich am 13.04.2016: Die Strecke bekam von mir den Namen "Harzer Grenzweg Mission 1" und verlief vom Jungbronplatz an der Ecker entlang, dann über das Große Zwiesetal zur Taubenklippe und von dort über Kruzefix, Scharfensteinklippe, Rangerstation, Hirtenstieg, Brocken, Eckerloch, hoch zum Wurmberg, Ulmerweg, Dreieckiger-Pfahl, Eckersprung, Eckertalsperre ( westliche Umgehung ) Molkenhaus, Rabenklippe, Burgberg, zum Parkplatz Seilbahnstation Bad Harzburg, was in etwa 52 Km waren. Der Weg war nach 13 Stunden und 26 Minuten geschafft.

Harzer Bergwald GPX-Download:   Training im Eckertal      Harzer Grenzweg Mission1

 

Komoot-Karte "Harzer Grenzweg Mission 1"

 

Komoot-Karte "Training im Eckertal"

Schon gegangene Einheiten

Zusätzliche Trainingseinheiten waren eine Harzüberquerung von Osterode Lege zum Bahnhof Goslar mit einer Streckenlänge von etwa 43 km. Zur Abwechslung startete ich eine Tour vom Parkplatz Ilsetal und ging über Zantierplatz, Froschfelsen, Taubenklippe, Kruzefix, Stempelsbuche, Hirtenstieg, Brocken, Gelber Brink, Große Zeterklippe, Molkenhausstern, Ferdinandstein, Wolfsklippe, Plessenburg, Ilsestein zurück zum Parkplatz Ilsestal. Was auch um die 44 Km waren. Da ich noch andere Höhenprofile und auch andere Wandergebiete suchte, machte ich eine Tour bei Scharzfeld. Diese Runde hatte zwar nur 28 km, aber dafür ganz markante Schlüsselstellen. Unter anderem lag etwas Schnee, es gab unterwegs durchnässte Wanderwege und natürlich Steigungen. Unsere Tour: "Steigungen im Westharz" gibt darüber reichlich Auskunft. Mit einem Wanderfreund bei Schnee vom Ilsetal, Zantierplatz, Froschfelsen, Taubenklippe, Eckertalsperre, Eckersprung, Kaffeehorst, Schierke, Gelber Brink, Ilsetal gewandert. Distanz genau 50 km. Eine weitere sehr interessante Runde ging ich vom Parkplatz Steinberg Alm über Bergbaumuseum Rammelsberg, Sidecum, Köte am Heidenstieg, Schalker Teich, Lochstein Schalker Graben, Schalker Turm, ehm. Gasth. Auerhahn, Hahnenklee Bocksberg, Liebesbank, Stabkirche, Kuttelbacher Teich, Grumbacher Teich, Maßener Geipel, Billstein Lauthental, Altarklippe Hahnenklee, Graneblockhaus, Grahnestausee, Parkplatz Steinberg Alm. Sie trug mit 50 km und einer guten Steigung ebnefalls zur Kondition bei. Natürlich gehören die Tourentracks von Harzer Bergwald, die ich bisher mitlief, ebenfalls zum Training. Auch diese Wanderungen waren sehr speziell.

Harzer Bergwald GPX-Download: Osterode Leege nach Goslar      Trainingsrunde Goslar-Hahnenklee-Lauthental-Goslar

 

Komoot-Karte "Training von Osterode Leege nach Goslar

 

Komoot-Karte "Trainingsrunde Goslar, Hahnenklee, Lauthental, Goslar"

Geplante Trainingseinheiten

Hirtenstieg hoehe Kleiner BrockenAm 04.05.2016 werde ich mir die Bissigkeit im Südharz antun.

Der Wegverlauf hierzu: Bahnhof Neuhof, Steinaer Talsperre, Hohe Tür, Hassensteinhütte, Stöberhai, Stephan-Hütte, Ravensberg, Phillipsgruß, Kreuztalklippe, Bremer Klippe, Helenen Ruh, Pferdchen, Stiefmutter, Wendeleiche, Roter Schuss, 2 Länder Eiche, Ellrich, Hexentanzplatz Walkenreid, Teiche Walkenried, Helbing- Hütte, Sachsenstein-Hütte, Historischer Gipsbrennofen, Bahnhof Neuhof; Ca.  58 Km Distanz.

13.05.2016 Harzer Grenzweg Gültig bis 2009 Distanz ca. 60 km

23.05.2016 Mit dem Team Harzer Bergwald von Oderbrück zum Brocken und zurück. Etwa 17 km.

24.05.2016 Vom Bahnhof Schierke zur großen Zeterklippe, den letzten Stempel für den Grenzweg holen.

02.06.2016 Vom historischen Wasserwerk Steinerne Renne über Umwege, Stempelstellen und Bärenstieg zur Leistenklippe hoch. Zurück über Drei Anne-Hohne. Etwa 38 Km, die Strecke ist noch nicht genau gemessen. Bin ich aber schon mal genauso während der Kaiserrunde gegangen. 

Auf geht`s

Mittlerweile bin ich soweit, dass ich von mir selbst sagen kann, dass ich es auf jeden Fall zum Gipfel hoch schaffen werde. Ob ich auch wieder runter gehen kann, muss ich vor Ort entscheiden. Von meiner Kondition und Durchhaltevermögen schaffe ich es auch wieder runter zugehen. Ich weiß nur nicht, wie das mit dem Luftdruck bei 2962 m ü.N.N. ist. Das ist bisher die absolute Unbekannte. Da werde ich mich überraschen lassen. Ich freue mich schon riesig auf das Abenteuer. Nur über das Knie brechen werde ich die Aktion nicht. Sollte es mir nicht gut gehen oder einer der Einheimischen warnt vor schlechtem Wetter, lass ich das sein und probiere halt weiter. Irgendwann wird es schon klappen. Am 06.06.2016 geht es mit dem Auto nach Garmisch-Partenkirchen. Ein Tag später werde ich den „Reintalstieg“ angreifen. Der nächste Tag wird zur Erholung bleiben, damit wir am 09.06. ausgeruht die Rückreise antreten können. Meine Frau wird mich begleiten, nur wird sie die Zugspitze mit der Zahnradbahn und den Seilliften absolvieren.

Abschlusswort

Hirtenstieg Blickrichtung Bergab

Wie schon gesagt, ich freue mich riesig auf die Wanderung. Es ist ein Highlight und höchstwahrscheinlich ein einmaliges Erlebnis für mich. Irgendwo muss man sein Maß finden. Beim „Harzer Försterstieg“ hatte ich beschlossen, dass ich es bei einer Distanz von 63,4 Km belassen will und nicht weiter probieren möchte. Obwohl ich weiß, dass ich auch mehr gehen kann. Überlege sogar schon, ob ich es machen sollte. Eine Strecke wüsste ich. „Harzer Grenzweg“ ab dem Jahr 2009. Sie wird als komplette Wanderstrecke nicht empfohlen, ist eher etwas Radfahrer. Als Ausweichstrecke bietet sich der „Lutherstieg“ im Südharz an. Ach, da gibt es noch einiges was mich herausfordern würde. Liegt aber alles noch in sehr weiter Ferne. Die Zugspitze soll für mich der höchste erwanderte Punkt werden und bleiben. Alles andere ist Alpin und nicht mehr mein Ding. Erfolge machen süchtig und spornen mich weiter an. Nur überschreite ich damit sehr leicht Grenzen, lasse mich zu mehr verführen und irgendwann kann ich nicht mehr weniger. Letztendlich muss es mir Spaß machen und es soll weiterhin zur Erholung und zum Ausgleich dienen. Es darf kein Zwang werden! Jeder muss für sich entscheiden, wo er seine persönlichen Grenzen steckt oder ob er sie noch etwas überschreiten darf, ohne dass es gefährlich wird. Die Gefahr besteht darin, dass man sich irgendwann überlastet und das obwohl man doch Spaß daran haben möchte. Der „Grenzweg“ und der „Harzer Försterstieg“ halfen mir diese Erkenntnisse zu ziehen. Jetzt will ich dann auch zum Ende kommen, muss mich ja auf die nächste Trainingseinheit vorbereiten.  Ich verspreche euch auf dem Laufenden zu halten. In unserem Blogg werde ich von den Trainingstouren kurz berichten und natürlich lass ich euch an meinem Erlebnis Zugspitze teilhaben. Teil 3 gibt es am Montag den 08.05.2016 wo ich von der Tour "Die Bissigkeit im Südharz" berichten werde.

Bis dahin....Thomas Riekeberg

Zugehörige Teile dieses Artikels:

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