Die Terrassen der Rappbode

Familienausflug an der Rappbode bei Trautenstein

Sehr zentral im Harz gelegen, bietet die Rappbode-Vorsperre eine gute Möglichkeit für eine angenehm kurze Familientour. Große Menschenmassen muss man nicht erwarten, da diese Runde eher ein Geheimtipp statt ein Besuchermagnet ist. Die Streckenführung ist so gewählt, dass abenteuerlich romantische Pfade an der Talsperre entlang führen, später auf zahlreichen Aussichtspunkten, ich nenne sie hier Terassen, ihre Stärken entfaltet, um auf den weitflächigen Flutwiesen entspannt auszuklingen. Auf nur 10 Kilometern Länge sind so viele Wünsche bedient, dass die ganze Familie auf ihre Kosten kommen sollte.

Das Chamäleon Walkenried

Schwan am Sachsenstein

So wandelbar hätte ich den Harz nicht erwartet. Viele Wege der Karstlandschaften des Südharzes sind mir unter die Sohlen gekommen, doch wie sich die Umgebung von Walkenried präsentierte, war bisher einmalig für mich. Thomas Riekeberg hatte uns eine Tour zum Test ausgewählt und ich hatte mich völlig unvorbereitet und unvoreingenommen darauf eingelassen. Am Ende stand eine Tour mit ganz besonderen und vor allem bleibenden Eindrücken. Sie führte uns vorbei an idyllisch gelegenen Teichen mitten im Wald, an eine längst verfallene Burg, atemberaubende Karstklippen und zwischen schilfumrandeten Fischteichen entlang.

Im kleinsten Königreich

Sonnenuntergang im Okertal

Eine Strecke die Ruhe bietet und schöne Aussichten hat. So war mein Wunsch für diese Wanderung. Weit fahren wollte ich auch nicht, so öffnete ich mein Kartenprogramm und auf Anhieb fiel mir das Okertal ins Auge. Ich fand auf der Karte Wegepunkte, die ich noch nicht kannte. Da ich nicht allein gehen wollte, ludt ich Thomas Schmidt zu dieser Tour ein. Für ihn war der Anfahrweg doppelt so weit als meiner. Thomas für deinen Einsatz und Ergeiz mal ein großes Lob an dieser Stelle. Schnell fanden wir einen Termin und somit war eine neue Tour für unseren Harzer Bergwald geboren.

Spuren von Hexen und Bergmännern

Einsamer Baum an der Jordans Höhe St. Andreasberg

Mit einen unerwarteten Anruf begann alles

Ich bekam einen Anruf von meiner Nichte Pia, 12 Jahre jung. Sie fragte nach einer gemeinsamen Wandertour mit mir und ihrem Schulfreund Hagen. Selbstverständlich sagte ich zu und überlegte, welche Tour dafür geeignet wäre. Etwas Abenteuer sollte es sein, denn die meisten Jugendlichen  stehen drauf. Sofort fiel mir eine Tour um St. Andreasberg ein. Diese Tour bietet dunkle Fichtengebiete, etwas Mischwald, geheimnisvolle Orte und Spuren aus der alten Bergwerkszeit. Sie ist bis auf eine einzige Steigung nicht ganz so bissig und von der Streckenlänge mit knapp 13 km das Ideale für Jugendliche in diesem Alter. Für Stempeljäger gibt es hier gleich drei Reguläre Stempelabdrücke der Harzer Wandernadel, Plus zwei für das Sonderheft "Harzer Hexenstieg", einen Eintrag für das Sonderheft "Harzer Steiger" und noch einen für das Sonderheft "Goethe im Harz". Das nenne ich mal satte Beute.

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