Thomas von Harzer Bergwald HARZERBERGWALD
Logo von KomootKomoot · RoutenplanungAugust 18, 2026

Komoot Route planen mit Google Maps

Komoot Route planen mit mehreren Werkzeugen

Eine Komoot Route planen bedeutet nicht, dass alle dafür benötigten Aufgaben auch direkt in Komoot erledigt werden müssen. Gerade bei einer größeren Sammlung persönlicher Orte stößt die Organisation innerhalb der App an Grenzen. Gespeicherte persönliche Orte lassen sich nicht in eigenen Listen oder nach Themen sortieren. Zur Verfügung stehen vor allem die Sortierung nach Aktualität oder Entfernung sowie die Darstellung auf der Karte.

Das Video zeigt deshalb einen Workflow, bei dem Komoot, Google Maps und Google My Maps unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Google Maps dient dabei als Bibliothek für interessante Ziele. Orte lassen sich suchen, dauerhaft in Listen speichern und später wieder aufrufen. Über die Teilen-Funktion kannst du einen ausgewählten Ort direkt an Komoot übergeben und dort in deine aktuelle Routenplanung einfügen.

Dadurch bleibt Komoot das Werkzeug für die eigentliche Planung von Wanderungen und Radtouren, während Google Maps die Organisation der dafür benötigten Ziele übernimmt.

Google Maps Listen für eigene Ziele nutzen

Google Maps bietet verschiedene Möglichkeiten, interessante Orte zu finden und dauerhaft zu speichern. Neben Namen und Adressen kannst du auch nach Kategorien suchen oder einen Ort direkt auf der Karte auswählen. Anschließend lässt er sich einer passenden Liste hinzufügen.

Solche Listen eignen sich beispielsweise für einen Wochenendausflug, eine Stadtrunde oder eine Reise mit einer überschaubaren Anzahl interessanter Ziele. Sobald du einen gespeicherten Ort für deine Tour verwenden möchtest, öffnest du ihn in Google Maps und sendest ihn über die Teilen-Funktion an Komoot.

Im Video siehst du, wie sich diese Verbindung für die Routenplanung einsetzen lässt. Dabei müssen die Orte nicht zusätzlich als persönliche Orte in Komoot gespeichert werden. Google Maps übernimmt die Verwaltung, während Komoot die eigentliche Route berechnet.

Wusstest du schon?

Auf dem iPhone kannst du gespeicherte Orte in Google Maps noch übersichtlicher organisieren. Deinen Listen kannst du eigene Symbole zuweisen und die darin gespeicherten Orte zusätzlich mit Tags versehen. Auch diese Tags lassen sich mit eigenen Symbolen kennzeichnen. Anschließend kannst du deine Liste nach einzelnen Tags filtern und auf der Karte nur die Orte anzeigen, die du gerade brauchst.

Google My Maps für große Sammlungen

Bei umfangreicheren Sammlungen kommt Google My Maps als weiteres Werkzeug hinzu. Dort kannst du eigene Karten erstellen, mehrere Ebenen verwenden und große Mengen von Orten übersichtlich organisieren. Diese Karten lassen sich anschließend in der Google Maps App auf dem Smartphone öffnen.

Das Video zeigt diesen Ablauf anhand der Stempelstellen der Harzer Wandernadel. Die entsprechende My Maps-Karte enthält unter anderem die Stempelstellen sowie weitere Ebenen mit möglichen Startpunkten wie Parkplätzen und Haltestellen der Harzer Schmalspurbahn.

Du kannst eine Stempelstelle auswählen und an den Komoot Routenplaner senden. Anschließend kehrst du zu deiner Karte zurück, wählst einen passenden Startpunkt oder eine weitere Stempelstelle und übernimmst auch diesen Ort in die bereits bestehende Komoot-Tour. Gleichzeitig kannst du jederzeit zusätzliche Ziele direkt aus Google Maps oder Komoot ergänzen.

Google My Maps Schritt für Schritt lernen

Google My Maps ist ein mächtiges Werkzeug, wenn du eigene Orte sammeln, organisieren und für deine Planung nutzen möchtest. Ich arbeite bereits seit vielen Jahren damit und habe die Möglichkeiten von My Maps früh für meine eigene Planung genutzt. In meiner Google My Maps Lernserie zeige ich dir Schritt für Schritt die wichtigsten Funktionen und wie du daraus eigene Karten für deine persönlichen Projekte aufbaust.

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GPX-Dateien als Grundlage für eigene Karten

Besonders praktisch wird dieser Workflow, wenn bereits fertige Ortsdaten vorhanden sind. Die Harzer Wandernadel stellt ihre 222 Stempelstellen als GPX-Datei bereit. Statt alle Orte einzeln zu suchen und einzutragen, lässt sich diese Datei in Google My Maps importieren.

Damit entsteht aus einer vorhandenen Datensammlung eine Grundlage für die spätere Tourenplanung. Google My Maps übernimmt die Organisation der Orte und Komoot anschließend die eigentliche Routenplanung.

Der gleiche Ablauf lässt sich auch auf andere Sammlungen übertragen. Google Maps Listen eignen sich für kleinere und überschaubare Zusammenstellungen. Google My Maps bietet sich an, wenn du größere Sammlungen langfristig aufbauen, in Ebenen organisieren und für verschiedene Planungen verwenden möchtest.

Komoot Route planen und unterwegs ergänzen

Das Zusammenspiel der Apps endet nicht nach der fertigen Planung. Auch während einer laufenden Komoot-Navigation kannst du wieder auf Google Maps oder eine dort geöffnete My Maps-Karte zugreifen. Einen zusätzlichen Ort kannst du auswählen und anschließend an Komoot übergeben.

Damit übernimmt jede Anwendung die Aufgabe, für die sie in diesem Workflow gebraucht wird. Google Maps sucht und verwaltet Orte, Google My Maps organisiert umfangreiche eigene Kartensammlungen und Komoot übernimmt die Planung und Navigation der Wanderung oder Radtour.

Dieses Video gehört zur Serie „Komoot Route planen und bearbeiten“. Die Serie beschäftigt sich mit den verschiedenen Möglichkeiten, Touren aufzubauen, Ziele und Wegpunkte einzusetzen und bestehende Planungen an die eigenen Anforderungen anzupassen.

Komoot Route planen kurz erklärt

  • Google Maps als Zielbibliothek nutzen
  • Orte direkt an Komoot senden
  • Große Sammlungen mit My Maps
  • GPX-Orte in My Maps importieren
  • Komoot-Planung flexibel erweitern

Komoot Route planen im Video erklärt

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Video lieber direkt auf YouTube ansehen und kommentieren: https://youtu.be/EgEDX7MFT3s?si=9ZShBq0UGzhs51ei

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