Geführte Tour auf dem Wildererpfad

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Der Wildererpfad bei Gehlberg im Thüringer Wald

Der höchste Punkt der Tour, der Sachsenstein auf 915 Meter Höhe, ist erreichtIn diesem Jahr haben wir uns zum ersten Mal gewagt, abseits der eigentlichen Heimat Harz eine Tour anzusetzen. Wir waren im Spätsommer auf dem Gipfelwanderweg Suhl Goldlauter unterwegs und dieser führt teilweise parallel zum Wilderpfad bei Gehlberg. Dieser Abschnitt hat uns so gepackt, dass wir unbedingt nochmal dort hin wollten. Also wurde kurzerhand eine geführte Tour angesetzt und es fanden sich genug Leute, um die Tour umzusetzen.

Die Anfahrt zum Treffpunkt Gehlberg konnte in Fahrgemeinschaften gelöst werden, so dass der Aufwand sich auf viele Schultern verteilte. Los ging es kurz vorm Ortsausgang Gehlberg zur Schmücke. Wenig bis gar nicht mehr genutzte Forstwege boten hier mit weicher Auflage erste vielversprechende Eindrücke. Wirklich ernst wurde es vor dem Aufstieg zum Sachsenstein, den wir zusätzlich eingeplant hatten. Hier boten sich Anstiege Tolle Aussicht vom Sachsenstein bei Gehlberg im Thüringer Waldauf Trampel- oder Wildpfaden. Die nicht geringen Steigungsprozente brachten zum ersten Mal den Kreislauf unserer Gäste und natürlich auch unseren in Schwung. Das war endlich das Gesicht, welches wir uns von dieser Tour versprochen haben. Auf dem Sachsenstein, mit 915 Metern der höchste Punkt der Tour, nutzten wir die Kulisse zu einem ausgiebigen Frühstück, ehe es weiter ging.

Von nun an mussten wir bis ins Tal nahe an den Gehlberger Bahnhof über mehrere hundert Höhenmeter hinunter. Ein weiterer kurzer Halt an der Seiffartsburg bot jedem die Möglichkeit, ein wenig gefahrlos zu klettern. Als Seiffartsburg wird ein Felsen bezeichnet, der sich mitten im Wald erhebt. Oben steht eine Bank und bei klarem Wetter kann man ringsum über die Baumwipfel blicken, auch hinüber zum Schneekopf. Dann kamen erste schmale Pfade, die sich an die Hänge schmiegten. Hier war ganz klar Trittsicherheit gefragt. An der Güldenen Brücke begann der längste Abschnitt hinunter zum Bahnhof. Ein sehr attraktives Stück mit viel Fels und Wurzelwegen mit einem teils sportlichem Gefälle. Im unteren Bereich wechselte der Nadelwald in einen herbstlich goldenen Buchenwald. Am tieftsen Punkt fanden wir eine Lehrstation für Bienenwirtschaft, die aber nicht besetzt war.

Die Gruppe auf der Seiffartsburg am Wildererpfad bei Gehlberg im Thüringer WaldKaum in der Talsohle der Tour angekommen, ging es wieder bergan und wieder waren es die erhofften und geliebten Bergpfade, die sich weiter durch den Wald hinauf nach Gehlberg wunden. Kurz vor Gehlberg trafen wir auf eine große Wiese, von deren Kuppe man durch das Tal ins Thüringer Becken schauen konnte. Sogleich begannen die Mutmaßungen, welche Orte oder Berge man dort erkennen konnte. Doch mangels Ortskenntnis ließ sich keine Sicherheit der Annahmen schaffen. Im Ort angekommen, besuchten wir das Café am Museum. Nach Kaffee und Kuchen ging es noch ins Glas- und Wilderermuseum. Die letzten Meter durch den Ort hinauf zu den Fahrzeugen waren nochmal richtig fies. Eigentlich hatten wir schon innerlich mit der Tour abgeschlossen und dann das. Wer in Gehlberg ebene Flächen sucht, findet diese nur in Gebäuden. Ansonsten geht es entweder hoch oder runter!

Wir sagen allen Gästen danke und freuen uns auf die nächste Tour mit euch!

 

Die Komoot-Karte zur Tour:

 

 

 

Tags: Thüringen Geführte Touren Thüringer Wald

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